Best SD Cards For Raspberry Pi 4 Model B
Expertenempfehlungen basierend auf den Spezifikationen von Raspberry Pi 5
Empfohlene Spezifikation
microSD (A1 oder A2 zertifiziert or faster)
Der Raspberry Pi 5 startet sein Betriebssystem von der microSD-Karte, und er ist der erste Pi, der eine Karte auch wirklich schnell auslesen kann: Die SD-Schnittstelle unterstützt SDR104 und verdoppelt damit die Bus-Geschwindigkeit auf rund 100 MB/s gegenüber etwa 50 MB/s beim Pi 4.
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Offizielle Raspberry Pi 5 SD-Karten-Anforderungen
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Format: microSD
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Mindestgeschwindigkeit: A1 oder A2 zertifiziert (10 MB/s (Class 10) Schreiben)
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Maximale Kapazität: Bis zu 2TB (SDXC-Spezifikationsgrenze)
Warum diese Anforderungen? Der Raspberry Pi 5 startet sein Betriebssystem von der microSD-Karte, und er ist der erste Pi, der eine Karte auch wirklich schnell auslesen kann: Die SD-Schnittstelle unterstützt SDR104 und verdoppelt damit die Bus-Geschwindigkeit auf rund 100 MB/s gegenüber etwa 50 MB/s beim Pi 4. Um das zu nutzen, brauchen Sie eine UHS-I-Karte, die dafür tatsächlich zertifiziert ist — eine langsame Karte ist die häufigste Ursache für einen träge wirkenden Pi 5. Neben der reinen Geschwindigkeit lohnt sich eine A2-Zertifizierung: Die 'A'-Klassifizierung (Application Performance Class) beschreibt zufällige Lese-/Schreibgeschwindigkeit, also genau das, was ein Betriebssystem den ganzen Tag tut, und anders als der Pi 4 unterstützt der Pi 5 das Command Queuing, das A2-Karten erst wirklich ausnutzen können. Wer mehr Tempo braucht, als eine microSD-Karte liefern kann, kann über den PCIe-Anschluss des Pi 5 ein M.2-HAT mit NVMe-SSD nutzen.
Detaillierte Spezifikationen
Type
microSD
Min Speed Class
A1 oder A2 zertifiziert
Write Speed
10 MB/s (Class 10)
Recommended Size
32GB, 64GB, 128GB
Max Capacity
2TB (SDXC-Spezifikationsgrenze)
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| SD-Karte | Bestätigt | Geschwindigkeitsklasse | Schreibgeschwindigkeit | Vorteile | Preis |
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SanDisk Extreme microSD
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V30 | Up to 130 MB/s |
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Kingston Canvas Go! Plus
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V30 | Up to 90 MB/s |
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SanDisk Ultra microSD
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V10 | Up to 20 MB/s |
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Häufig gestellte Fragen
Welche SD-Karte brauche ich für Raspberry Pi 5?
Das Raspberry Pi 5 benötigt eine microSD-Karte mit Geschwindigkeitsklasse A1 oder A2 zertifiziert für zuverlässige Leistung. Wir empfehlen 128GB als optimale Kapazität, die Speicherplatz und Preis ausgewogen kombiniert. Das Gerät unterstützt bis zu 2TB (SDXC-Spezifikationsgrenze), aber für die meisten Nutzer reichen 128GB im Alltag aus. Wählen Sie immer vertrauenswürdige Marken wie SanDisk, Lexar oder Kingston, um eine gleichbleibende Leistung sicherzustellen und Datenverlust zu vermeiden.
Was ist wichtiger für den Raspberry Pi 5, V30 oder A2?
Die A2-Klassifizierung ist wichtiger. Die 'V'-Klassifizierung (z. B. V30) betrifft die Geschwindigkeit für kontinuierliche Videoaufnahmen, während die 'A'-Klassifizierung (Application Performance Class) für wahlfreie Lese-/Schreibvorgänge steht, wie sie ein Betriebssystem benötigt. Eine A2-Karte fühlt sich im Alltag deutlich schneller an.
Lohnt sich eine A2-Karte beim Pi 5 wirklich, oder reicht A1?
Beim Pi 5 lohnt sich A2 tatsächlich — beim Pi 4 war das nicht der Fall. A2-Karten verdanken ihren Geschwindigkeitsvorteil dem Command Queuing, das die SD-Host-Unterstützung des Pi 4 nie genutzt hat, sodass A2-Karten dort kaum schneller waren als A1. Der Pi 5 hat das geändert und zusätzlich die Bus-Geschwindigkeit auf SDR104 (~100 MB/s statt ~50 MB/s) angehoben. Wer eine Karte von einem älteren Pi weiterverwendet, würde genau diesen Sprung spüren.
Sollte ich beim Pi 5 statt einer microSD-Karte eine NVMe-SSD verwenden?
Bei speicherintensiven Projekten ja. Der Pi 5 hat einen PCIe-Anschluss erhalten, sodass Sie mit einem M.2-HAT von einer NVMe-SSD booten können, die mehrfach schneller ist als jede microSD-Karte und eine deutlich höhere Schreib-Ausdauer bietet. Für den allgemeinen Desktop-Einsatz, Lernprojekte und alles, was Sie häufig neu bespielen, bleibt eine gute microSD-Karte aber die einfachere und günstigere Wahl.
Ist A1 oder A2 zertifiziert für Raspberry Pi 5 erforderlich?
Ja, A1 oder A2 zertifiziert wird für Raspberry Pi 5 empfohlen. Damit ist eine minimale anhaltende Schreibgeschwindigkeit von 10 MB/s (Class 10) garantiert, die für eine stabile Aufnahme ohne Frame-Drops oder Fehler notwendig ist.
Welche Speicherkapazität sollte ich für Raspberry Pi 5 wählen?
Wir empfehlen Karten mit 32GB oder 64GB oder 128GB. Eine 32GB-Karte reicht für den typischen Gebrauch, 2TB (SDXC-Spezifikationsgrenze) ist die maximal unterstützte Kapazität. Größere Kapazitäten sind sinnvoll, wenn Sie häufig aufnehmen und Kartenwechsel minimieren möchten.
Kann ich ältere oder langsamere Karten mit Raspberry Pi 5 verwenden?
Nicht empfohlen. Karten, die langsamer als A1 oder A2 zertifiziert sind, können Frame-Drops, beschädigte Dateien oder Aufnahmefehler verursachen. Verwenden Sie für Zuverlässigkeit immer mindestens A1 oder A2 zertifiziert.
Spielt die Marke bei Raspberry Pi 5 eine Rolle?
Ja, vertrauenswürdige Marken wie SanDisk, Lexar und Kingston werden empfohlen. Markenqualität bedeutet höhere Zuverlässigkeit und besseren Garantie-Support. Vermeiden Sie unbekannte Marken, besonders bei anspruchsvollen Geräten.
Was passiert, wenn ich die falsche Karte mit Raspberry Pi 5 verwende?
Karten, die langsamer als A1 oder A2 zertifiziert sind, können Folgendes verursachen: Frame-Drops während der Aufnahme, beschädigte Dateien oder komplette Aufnahmefehler. Verwenden Sie mindestens A1 oder A2 zertifiziert, um Datenverlust zu vermeiden.
Wie lange hält eine SD-Karte bei Raspberry Pi 5?
Qualitäts-SD-Karten halten bei normalem Gebrauch typischerweise 3-5 Jahre. Ersetzen Sie Ihre Karte, wenn Sie Lese-/Schreibfehler oder beschädigte Dateien feststellen oder wenn sie heruntergefallen ist oder extremen Bedingungen ausgesetzt war.